Das eigene Google+ Profil richtig verwalten

Der heutige Artikel dürfte wahrscheinlich all diejenigen in erster Linie interessieren, die noch nicht so lange ein Google Konto haben oder sich noch nicht aktiv um ihr Profil gekümmert haben. Da es ein paar Punkte gibt, die man vielleicht beachten sollte, möchte ich das Google Profil und die Einstellungsmöglichkeiten nachfolgend einmal ein wenig beleuchten.

Überblick

Grundsätzlich soll das Profil quasi als zentrale Stelle dazu dienen, anderen “Besuchern” bestimmte Informationen über sich bereit zu stellen. Bei diesen Informationen handelt es sich einmal um grundlegende “Stammdaten” wie z.B. Name, Wohnorte oder Telefonnummern. Solche Infos findet man im Reiter “Über mich” auf einem Profil. Darüber hinaus kann man aber auch Fotos und Videos bereit stellen.

Mit Google+ gibt es dann noch die Möglichkeit, dass die öffentliche Beiträge im Profil angezeigt werden können und das die Internetseiten, bei denen man den “+1″-Button angeklickt hat, veröffentlicht werden. Wer bereit dem dem Projekt “Buzz” mitgemacht hat, der wird noch einen entsprechenden Reiter in seinem Profil finden. Hier werden die Beiträge aus Buzz angezeigt.

Schließlich kann man sein Profil noch mit einem Bild versehen und zusätzlich anzeigen, welche Personen in den eigenen Kreisen sind bzw. in welchen Kreisen man selbst ist. Auch die Kontaktaufnahme ist über das Profil möglich. So kann ein Besucher über den Button “E-Mail senden” eine entsprechende Nachricht an den Profilinhaber versenden. Hierbei erfährt der Absender aber nicht, welche Mailadresse tatsächlich dahinter steht.

Bei diesen ganzen Informationen kann man sehr detailliert steuern, welche Infos im Profil angezeigt werden. Dies geht sogar soweit, dass man bestimmte Informationen nur für einen konkret definierten Personenkreis freigeben kann.

Gestaltung des eigenen Profils

Aktuell sind Vor- und Nachname die einzige Information im Profil, die grundsätzlich immer für alle sichtbar ist. Bei Bedarf kann man ansonsten alle Infos ausschalten. Einzige Ausnahme sind noch die öffentlichen Beiträge aus Google+. Auch diese werden immer angezeigt.

Unabhängig von den allgemeinen Infos, die man über das Profil bereit stellen möchte, kann man sein Profil in engen Grenzen auch ein wenig gestalten.

Erste Möglichkeit ist natürlich die Auswahl eines Profilbildes. Man muss sich jedoch nicht auf ein einziges Profilbild beschränken. Man kann beliebig viele Profilbilder hinterlegen. Klickt man das Profilbild an, dann wechselt es jedesmal zu einem neuen Bild. Testet einfach mal auf diversen Profilen, wer dort vielleicht mehrere Bilder hinterlegt hat.

Google Profil gestalten

Die zweite Möglichkeit der Gestaltung ist die Integration einer kleinen Fotostrecke. Unterhalb des Namen kann man bis zu 5 Fotos zuordnen.

Schließlich hat man unterhalb des Namens noch ein Feld, in dem man z.B. sein Lebensmotto, einen “dummen” Spruch oder einfach ein paar Zusatzinfos hinterlegen kann. Diese Stelle würde sich zum Beispiel auch gut für ein Pseudonym eignen.

Dieses “Infofeld” und die Bildergalerie sind aktuell auch für jeden Besucher sichtbar.

Gezielt Informationen anzeigen

Bei der Bearbeitung seines Profils kann man nun diverse persönliche Infos angeben und sehr gezielt steuern, wer diese sehen darf.

Bei der Pflege seines Profils sollte man sich zunächst einmal überlegen, welche Bereiche für einen Besucher sichtbar sein sollen. Der Bereich “Beiträge” ist, wie schon erwähnt, immer sichtbar.

Google Profil - Fotobereich Einstellungen

Bei den Bereichen “Fotos”, “Videos” und “+1″ kann man zunächst angeben, ob diese Bereiche grundsätzlich angezeigt werden sollen. In diesen Bereichen sind Fotos bzw. Videos allerdings nur für diejenigen sichtbar, mit denen sie auch geteilt wurden.

Im Fotobereich gibt es noch eine besonderen Einstellung für getaggte Fotos. Hier kann man einstellen, ob von getaggten Fotos ein Link zum eigenen Profil erzeugt werden darf. Hierzu kann man angeben, bei welchen Personen, die Erstellung des Links erlaubt ist.

Im Bereich “Über mich” kann man zunächst einmal auswählen, welche Informationen man überhaupt bereit stellen möchte. Felder, die man nicht ausfüllt, werden natürlich auch nicht angezeigt.

Trägt man im Infobereich “Privat” ein paar Merkmale, wie z.B. eine Telefonnummer ein, dann kann man entscheiden, wer diese Info sehen darf. Hierzu hat man die Möglichkeit, die Info für alle im Web zugänglich zu machen, nur für die eigenen Kreise oder die erweiterten Kreise.

Google Profil - Sichtbarkeit einstellen

Reicht diese Einschränkung nicht aus, dann gibt es noch die Einstellung “Benutzerdefiniert”. Damit kann man die Sichtbarkeit der Infos für einzelne Kreise oder sogar für einzelne Personen seines Google+ Netzwerks freigeben.

Schließlich kann man in der linken Spalte des Profils noch einstellen, welche Kontakte aus welchen Kreisen sichtbar sein dürfen. Hierzu werden die Kreise angegeben, die angezeigt werden sollen.

Für die Sichtbarkeit kann dann definiert, dass alle die entsprechenden Kontakte sehen dürfen oder nur die Kontakte aus den eigenen Kreisen.

Bei der Anzeige der Kontakte, von denen man selbst hinzu gefügt wurde, hat man im Moment aber nur die Möglichkeit anzugeben, ob diese Personen sichtbar sind. Weitere Einschränkungen sind nicht möglich.

Sichtbarkeit des Profils in der Google Suche

Eine nicht ganz unwichtige Einstellung des Profils findet man im Bereich “Über mich”. Hier gibt esden Eintrag “Sichtbarkeit der Suche”. Hierüber kann man steuern, dass das eigene Profil über eine normale Google-Suche gefunden werden kann.

Erlaubt man die Sichtbarkeit für die Suche, dann kann man über alle Infos gefunden werden, die man für alle frei gegeben hat. Möchte man nicht über die Google Suche gefunden werden, dann sollte man die Sichtbarkeit für die Suche auf jeden Fall ausschalten.

Sichtbarkeit des eigenen Profils prüfen

Hat man sein Profil nun gepflegt, dann stellt sich die Frage, ob man alle Einstellungen hinsichtlich der Sichtbarkeit richtig gepflegt hat. Dies kann man selbst sehr gut über die Funktion “Profil ansehen als” prüfen.

Hier kann man sich das Profil ansehen, so wie es im Internet für alle sichtbar ist oder für bestimmte Kreise oder sogar einzelne Personen. Damit lassen sich die einzelnen Einstellungen also sehr schön kontrollieren.

 

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3 Antworten von “Das eigene Google+ Profil richtig verwalten”

  1. Petra

    Jul 21. 2011

    Hallo Jürgen,

    das ist ein echt guter Blog hier. Gerade am Anfang hat man bei google+ ja gefühlte 100 Fragen ;-)
    Das grundlegendste habe ich jetzt mal eingerichtet und für Weiteres werde ich die Tage sicher nochmal auf deinem Blog vorbeischauen.

    Viele Grüße
    Petra

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  2. Sebastian

    Sep 18. 2011

    Was geht denn ab? ich will nicht das jeder meine Beiträge sehen kann, wie stellt man das ab?

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  3. Sabrina

    Mai 02. 2013

    Vielen Dank für die vielen Informationen. Vielleicht können Sie ja noch etwas zu dieser Fotostrecke sagen. Bei mir funktioniert das nicht. Ich habe diese “aneinandergreihten Bilder” noch nicht gesehen in Google plus. Bin aber auch recht neu dabei.

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