Das Experiment – Alles über Google+ als eBook

Letztes Jahr im Dezember hatte ich einen interessanten Beitrag zum Thema “self-publishing von eBooks” gelesen. Da ich mit dem Thema bisher nicht auseinander gesetzt hatte, war mir gar nicht bewusst, dass man z.B. bei Amazon sehr “einfach” ein eigenes eBook publizieren kann.

Die Idee, irgendein Buch zu schreiben, habe ich eigentlich schon ziemlich lange. Allerdings habe ich die Idee bis jetzt nicht wirklich ernsthaft verfolgt. Der Artikel von literaturcafe.de hat mich jedoch inspiriert, ein solches Experiment einmal selbst auszuprobieren.

aktueller Cover-Entwurf meines Google+ eBooks

Was lag zu diesem Zeitpunkt näher, als ein Buch über Google+ zu schreiben. Im Dezember gab es noch kein deutschsprachiges Buch über Google+ und auch größere Ankündigungen gab es nicht. Dies hat sich zwar mittlerweile geändert, sollte aber eigentlich keine großen Auswirkungen auf mein eigenes Projekt haben.

Nachdem ich mir eine Leseprobe eines schon jetzt verfügbaren Buchs angesehen habe, bin ich eigentlich recht zuversichtlich, dass ich mit meinem Experiment nicht vollständig scheitern werde ;-) .

Außerdem habe ich mittlerweile den ersten Entwurfs des Buchs fertig gestellt. Aktuell beschäftigt sich meine Frau mit dem Buch und versucht die gröbsten Fehler zu finden. Natürlich möchte ich ein Buch erstellen, welches nicht zu viele Schreib- und Grammatikfehler enthält und auch noch leicht verständlich ist.

Daher muss ich das Buch sowieso noch mehrmals bearbeiten. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, wird wissen, dass ich mich manchmal in einigen Bandwurmsätzen verliere. Manchmal sind auch meine Formulierungen nicht ideal oder so einfach, dass sie auch von einem Anfänger nachvollzogen werden. Das versuche ich im Buch natürlich zu verbessern, soweit mir dies möglich ist.

Da es sich nur um ein erstes Experiment handelt, will ich das komplette Buch ganz ohne professionelle Hilfe erstellen. Sonst würden die Kosten wahrscheinlich die zu erwartenden Einnahmen deutlich übersteigen. Mein Ziel ist es nicht, mit dem Buch reich zu werden. Dies wird sich natürlich auch in dem Preis widerspiegeln.

Vielmehr interessiert mich der ganze Prozess der Erstellung, Vermarktung und Verkauf eine eBooks. Wenn dann noch ein paar Exemplare gekauft werden, würde ich mich natürlich sehr freuen.

Sollte meine Frau nach der Lektüre Google+ verstehen und vielleicht doch noch nutzen, dann sollte es wahrscheinlich verständlich genug sein. Denn mit sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. hat sie eigentlich überhaupt nichts am Hut und hat diese bisher noch nie genutzt.

Einige Hürden muss man allerdings umschiffen, wenn man ein “Fachbuch” als eBook bereit stellen möchte. Das fängt schon mit den eingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten an. Auch die Einbindung von Bildern und Grafiken ist in einer schwarz/weiß-Darstellung nicht immer optimal. Dass der Leser selbst die Schriftgrößen ändern kann, muss man auch berücksichtigen und daher die gesamte Struktur und Formatierung des Buchs relativ einfach halten.

Ein großer Vorteil bei Amazon ist es, dass die Bücher nicht nur auf dem Kindle gelesen werden können. Im Prinzip gibt es Reader-Apps für jedes Gerät. So können die Bücher auf dem PC, dem Smartphone oder einem iPad bzw. Android Tablet gelesen werden.

Weiterer Vorteil der eBooks ist es, dass man sie quasi wie Apps updaten kann. Von dieser Möglichkeit werde ich auf jeden Fall Gebrauch machen. Denn durch die ständigen Updates sind auch regelmäßige Anpassungen in dem Buch notwendig. Solche Änderungen bzw. die Behebung von Fehlern werden dann allen Lesern zur Verfügung gestellt, die das Buch bereits gekauft haben.

Je nachdem, wie erfolgreich das Buch bei Amazon werden sollte, werde ich es vielleicht auch noch bei iTunes einstellen. Auf jeden Fall wird es wohl eine ePub Variante und vielleicht eine PDF-Variante geben, die man dann auch direkt bei mir beziehen kann.

Ich hoffe, dass ich das Buch spätestens Ende März veröffentlichen kann. Da dann auch die Golfsaison wieder los geht, wird mir am Wochenende sonst eine Menge Zeit fehlen ;-) . Denn in der Woche habe ich kaum Gelegenheit, an dem Buch zu arbeiten.

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