Was ist eigentlich Google+

Wahrscheinlich muss man die Frage nicht wirklich stellen, aber es soll natürlich auch Leute geben, die sich bisher nicht mit sozialen Netzwerken beschäftigt haben. Daher kann es wahrscheinlich nicht schaden, den neuen Dienst – Google+ – von Google einmal kurz zu erläutern.

Allgemeines zu sozialen Netzwerken

Wie schon erwähnt handelt es sich bei Google+ um ein soziales Netzwerk, in dem man seine Kontakte pflegen und mit diesen kommunizieren kann. Das wohl bekannteste undpopulärste Netzwerk dieser Art ist Facebook. Weitere Netzwerke, von denen man vielleicht schon einmal etwas gehört hat, sind z.B. SchülerVZ, StudiVZ, wer-kennt-wen oder auch Twitter.

Bei den bisher genannten Netzwerken handelt es sich um Dienste, die in erster Linie für private Kontakte genutzt werden. Für berufliche Zwecke haben sich z.B. die Netzwerke XING und LinkedIn etabliert.

Allen Netzwerken gemeinsam ist, dass man sich dort mit diversen Personen vernetzen kann und Informationen auf einfache Art und Weise austauschen kann. Natürlich könnte man sich mit Freunden und Bekannten auch per Mail austauschen. Nachteil bei Mails ist aber, dass diese in der Regel eine direkte Kommunikation von einer Person zu einer oder mehreren Adressaten ist, deren Handhabung für eine schnelle Kommunikation sehr unhandlich ist.

Insbesondere das Kommentieren von Nachrichten und Meldungen ist per Mail mehr als umständlich. Hier bieten die sozialen Netzwerke deutlich mehr Möglichkeiten, aber natürlich auch deutlich mehr Gefahren. Setzt man in einem sozialen Netzwerk eine Nachricht ab, so kann diese in der Regel von allen Kontakten in dem Netzwerk gelesen und kommentiert werden. Ein Grund, warum man immer genau darauf achten sollte, was man im Netz so alles von sich gibt.

Darüber hinaus lassen sich weitere Informationen, wie Bilder, Videos oder Links zu interessanten Webseiten teilen. Soziale Netzwerke bieten so zum Beispiel eine einfache Möglichkeit, die letzten Urlaubsbilder zu teilen und diese von seinen Kontakten kommentieren zu lassen. Darüber hinaus werden noch zahlreiche Zusatzfunktionen in den Netzwerken angeboten. Ein Beispiel sind hier zum Beispiel die vielen Spiele oder Umfragen in Facebook.

Google+

Google+ bietet nun auch genau solche Möglichkeiten. Da der Dienst aktuell noch sehr neu ist, fehlen aber noch zahlreiche Funktionen, die man von anderen Netzwerken kennt. Dafür bietet Google mit seinen Kreisen (Circles) aber deutlich komfortablere Möglichkeiten um z.B. seine Kontakte zu verwalten.

Wesentlich verständlicher, als dies zum Beispiel bei Facebook der Fall ist, kann man mit den Kreisen seine Meldungen gezielter absetzen. Auch eingehende Nachrichten kann mit den Kreisen deutlich besser filtern. Alle Nachrichten werden innerhalb Google+ im sogenannten “Stream” dargestellt. Ein Stream zeigt dabei die eingehenden Infos bzw. eigenen Statusmeldungen in zeitlicher Reihenfolge an.

Beispiel für meinem Google+ Stream

Für die Privatsphäre und auch für Neulinge im Bereich der sozialen Netzwerke ist Google+ daher durchaus eine interessante Alternative. Dies betrifft zum Beispiel auch das Teilen von Bildern.

Hat man seine Kreise entsprechend geordnet, kann man zum Beispiel die Bilder der letzten Klassenfahrt nur mit seinen Klassenkameraden teilen. Andere Teilnehmer des Netzwerks bekommen diese Bilder nicht zu sehen.

Sehr nützlich sind auch die Funktionen “Sparks” und “Hangout” von Google+. Mit “Sparks” kann man sich quasi eigene Suchbegriffe abspeichern, die man immer wieder aufrufen kann. Hierbei wird der Begriff – ähnlich einer normalen Google-Suche – im Netz gesucht. Mit “Hangout” kann man Videokonferenzen mit mehreren Teilnehmern abhalten. So könnte man zum Beispiel ein Hangout mit allen Familienmitgliedern veranstalten und ein virtuelles Kaffeetrinken veranstalten ;-) .

Trotzdem gilt natürlich auch bei Google+ immer die Warnung, dass man sich genau überlegen sollte, was man dort einstellt und mit wem man bestimmte Informationen teilt. Der “Empfänger” kann solche Informationen auf irgend eine Art und Weise immer weiter verteilen. Hier ist es, wie im richtigen Leben. Wenn man seinen engsten Freunden ein Geheimnis anvertraut, dann kann man auch nur hoffen, dass dieser die Info nicht weiter erzählt. Eine Sicherheit hat man aber nie!

 

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