Google+ als Vereinsseite optimal nutzen (Teil 2)

Im ersten Teil der kleinen Artikelserie ging es zunächst darum das Grundgerüst der Google+ Seite zu erstellen. In dem heutigen Teil möchte ich die Vereinsseite mit noch mehr Leben füllen und zeigen, welche Möglichkeiten dafür neben dem Teilen von Beiträgen genutzt werden können.

Beiträge eigenen sich sehr gut für die Kommunikation, als Ankündigungen sowie als Ausgangspunkt für diverse Diskussionen oder Umfragen. Beiträge verschwinden nur relativ schnell im Stream und eignen sich daher nicht gut für Informationen, die längeren Bestand haben. Aber auch solche Infos lassen sich in eine Google+ Seite integrieren, wie dies die nachfolgenden Tipps zeigen.

Impressum einer Google+ Seite

Eine der wichtigsten Informationen einer Google+ Seite ist die Angabe des Impressum. Leider ist hier die Rechtssprechung nicht ganz eindeutig, wie ein Impressum korrekt auf einer solche Google+ Seite einzubinden ist. Aus Diskussionen rund um die Facebook Fanpages dürfte jedoch klar sein, dass man – insbesondere als gewerbliche Seite – ein Impressum benötigt.

Leider wird für die Information kein extra Feld zur Verfügung gestellt. Vereinzelt herrscht die Meinung, dass ein Link zum Impressum der eigenen Webseite ausreicht. Sicherer jedoch ist es, das Impressum direkt auf der Profilseite vollständig zu platzieren.

Google+ Seite - Impressum Varianten

Hierzu bieten sich aus meiner Sicht aktuell zwei Varianten an. Entweder nimmt man das Impressum mit in das Feld “Intro” auf, oder nutzt das Adressfeld in den Kontaktinformationen. Das Adressfeld hat den Vorteil, dass hier längerer Text eingefügt werden kann, der auch gut formatiert dargestellt wird.

Nachteil der Variante mit dem Adressfeld ist, dass das Impressum nicht sofort ins Auge fällt, da z.B. keine Fettschrift eingestellt werden kann. Weiterhin können hier auch keine Links oder Mailadressen als Link angelegt werden. Auch eine optimale Sortierung der Felder lässt sich leider nicht umsetzen, da immer die Telefonnummer als erstes Feld angezeigt wird.

Statische Informationen in die Seite einbauen

Wie im ersten Artikel bereits kurz erläutert, sind Google+ Seiten nicht sehr gut geeignet, statische Informationen darzustellen. Eigentlich bietet sich hierfür nur das Intro-Feld an.

Man sollte jedoch aufpassen, dass man das Intro Feld nicht zu sehr überlädt und eine Struktur nutzt, die die Infos übersichtlich darstellt.

Eine statische Informationen wäre zum Beispiel der Hinweise auf besondere Aktionsangebote. Grundsätzlich kann man den Inhalt auch regelmäßig anpassen, sollte dabei nur darauf achten, dass man sich die übrigen Text im Intro nicht zerstört. Idealerweise erstellt man sich einzelne Textdateien für die jeweiligen Text-Bereiche wie “Willkommens Text”, “Impressum” usw..

Google+ Seite - Zusatzinfos im Intro unterbringen

Zur Trennung von verschiedenen Informationen im Introfeld eignet sich die Zeichenformatierung “unterstrichen” sehr gut. Diese schaltet man ein und fügt mehrere Leerzeichen ein. Auf diese Weise bekommt einen schönen Trennungsstrich unter einen Text. Alternativ könnte man natürlich auch die Zeichen ‘=’, ‘-‘ oder ‘_’ verwenden.

Idealerweise wird die Beschreibung im Intro möglichst kurz und prägnant dargestellt. Gibt es zusätzliche Detailinfos, dann sollte man mit einem Link auf die entsprechenden Unterseiten des eigenen Webauftritts verweisen. Damit ist sichergestellt, dass wichtige Infos einfach und schnell erreichbar sind.

Empfohlene Links nutzen

Google+ Seite - Links strukturiert einfügen

Zusätzliche Infos, auf die man hinweisen möchte, können auch als Link im Bereich “empfohlene Links” in die Seite eingebaut werden.

Auch hier sollten aussagefähige Link-Titel verwendet werden und die Links sollten direkt zu den Unterseiten der eigenen Webseite führen. Alternativ können Links auch direkt auf PDF-Dateien verlinken, die auf dem eigenen Webserver liegen.

Neben dem Verweis auf die eigenen Seiten können hier natürlich auch interessante Links zu verwandten Seiten integriert werden.

Mit einem kleinen Trick, kann man die verschiedenen Links sogar durch einen kleinen Trennstrich teilen. Hierzu fügt man einfach einen Link ein, den mit lauter Minuszeichen füllt. Da man immer eine URL angeben muss, eignet sich hier entweder die URL der Google+ Seite zu nutzen oder der Link auf die Homepage des eigenen Webauftritts.

Bilder als zusätzliche Informationsdarstellung

Auch Bilder lassen sich durchaus als Medium für bestimmte Informationen nutzen. Schließlich kann ein Bild auch recht gut als “Plakat” genutzt werden. Auf diese Weise können zum Beispiel Aktionen, Ankündigungen von Veranstaltungen, Produkte und Dienstleistungen in kurzer Form recht gut dargestellt werden.

Je nach Kategorie der Information sollte man zur Strukturierung der Informationen unterschiedliche Alben anlegen. So könnte man zum Beispiel Alben für “Mitgliedschaften”, “Veranstaltungen”, “Aktionen” usw. anlegen. In die jeweiligen Alben fügt man dann die entsprechenden Bilder ein.

Neben dem Text, den man natürlich innerhalb eines Bildes einsetzen kann, bietet sich ggf. auch noch der Untertitel für die Darstellung einer kurzen Info an.

Beim Anlegen eines neuen Albums gilt es darauf zu achten, dass die Sichtbarkeit auf “öffentlich” eingestellt ist. Nach der Erstellung eines Albums ist die Sichtbarkeit zunächst “eingeschränkt”, wenn man das Album nicht öffentlich geteilt hat.

Zur Änderung der Sichtbarkeit wählt man in der linken Spalte des Fotobereich den Punkt “Meine Alben” aus. Dort findet man oberhalb der Fotos den Link “Ändern, mit wem Alben geteilt werden”. Führt man diesen Link aus, erscheint ein Dialog mit allen Alben in dem man u.a. die Sichtbarkeit der Alben schnell einstellen.

Hilfreich wäre jetzt noch ein Hinweis auf die Infos im Fotobereich. Dies kann man zum Beispiel noch im Intro hinterlegen und mit einem Link auf den Foto-Reiter verknüpfen oder in den Bereich “empfohlene Links” einbauen.

Google+ Seite - Alben zur Darstellung von Infos nutzen

 

Für heute sollte das erst einmal genügen. Wie immer nehme ich gerne Anregungen, Fragen und Hinweise auf, um diese in die Artikelserie zu integrieren.

Die weiteren Artikel zu dieser Artikelserie sind hier zu finden: Teil1, Teil3, Teil4

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