Name-Tags auf Fotos und deren Auswirkungen

Google+ bietet die Möglichkeit, dass man ein Foto mit einem Name-Tag verbinden kann. Man kann also einen Bereich auf einem Foto markieren und dieser Markierung kann dann ein Name zugeordnet werden.

Wenn man diese Funktion verwendet, sollte man sich aber auch klar darüber sein, was damit alles verbunden ist. Glücklicherweise kann man über die Einstellungen bei Google+ steuern, dass man zunächst gefragt wird, ob man einen solchen Tag zulassen möchte.

Name-Tags zulassen oder ablehnen

Zunächst sollte man also definieren bzw. prüfen, wer automatisch Name-Tags auf einem Foto zuordnen darf. Die entsprechende Einstellung findet man in seinem Profil. Hier geht man in den Bearbeitungsmodus und wählt den Foto-Reiter aus.

Google Plus - Name-Tags Einstellung im Profil

Für die Fotos können an dieser Stelle drei Optionen eingestellt werden. Die zweite Einstellungsoption bezieht sich auf das Tagging von Fotos. Die Kreise oder Namen, die man hier einfügt, können ein Name-Tag definieren, ohne dass dazu eine Freigabe erforderlich ist.

Setzt irgend jemand ein Name-Tag, der nicht in den Einstellungen zugelassen ist, dann muss die getaggte Person den Name-Tag erst frei geben. Dies geschieht auch wieder im Foto-Reiter des Profils.

Google+ - Freigabe oder Ablehnung der Markierung

Dort wird das getaggte Foto angezeigt und die markierte Person kann nun bestätigen, dass der Name-Tag korrekt ist.

Nach einer Markierung auf einem Foto bekommt man auch eine Benachrichtigung. Das Foto wird dabei gleich mit angezeigt, so dass man die Ablehnung oder Freigabe direkt aus der Benachrichtigungsübersicht vornehmen kann.

Auswirkungen eines Name-Tag

Nachdem wir nun wissen, wie man mit Name-Tags grundsätzlich umgeht, sollten wir uns nun noch ansehen, was mit einem Name-Tag noch alles verbunden ist.

Relativ klar dürfte sein, dass zwischen dem Foto und dem eigenen Profil eine Verbindung hergestellt wird. Über ein getaggtes Foto gelangt man also zum Profil der markierten Person.

Google Plus - Name-Tag gibt Album frei

Jedes Foto, auf dem man markiert wurde landet weiterhin in dem vordefinierten Fotobereich “Fotos von mir”.

Womit man aber vielleicht nicht sofort rechnet, ist die Freigabe des kompletten Albums, in dem sich das getaggte Bild befindet. Wenn man also eine Person zum Beispiel in einem privaten Album markiert, dann kann diese Person sich das gesamte Album ansehen.

Beim Markieren einer Person wird der Name der Person in die Einstellung “Sichtbar für…” des Albums eingetragen. Möchte man aber nicht, dass die markierte Person das komplette Album sehen kann, dann sollte man sie wieder aus der Freigabe des Albums entfernen.

Man sollte sich also klar darüber sein, dass man mit einer Markierung ein komplettes Album frei gibt! Allerdings nur für die markierte Person.

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4 Antworten von “Name-Tags auf Fotos und deren Auswirkungen”

  1. 2late

    Jul 30. 2011

    Hinzuzufügen sei jedoch noch, dass die markierte Person zusätzlich die Möglichkeit bekommt, das komplette Album weiter zu teilen.

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    • Jürgen

      Jul 31. 2011

      Vielen Dank für die Zusatzinfo. An das Teilen des Albums hatte ich gar nicht gedacht. Das probiere ich auch nochmal aus. Wäre meiner Ansicht nach nicht so toll, wenn man es öffentlich teilen könnte.

      Hab’ es gerade mal getestet, und kann es aber nicht bestätigen. Ich habe den Test mit einem privaten Album gemacht und auf einem Bild daraus meine Frau markiert. Sie kann zwar das markierte Bild in einen Beitrag einfügen. Sie sieht zwar nun das gesamte Album, aber teilen kann sie das Album nicht. Selbst nachdem ich die Sichtbarkeit auf “öffentlich” umgestellt habe, konnte sie das Album nicht teilen. Wahrscheinlich müsste ich zuvor das Album schon einmal geteilt haben. Das habe ich aber noch nicht getestet.

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